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16. September 2015

Mit Profil zur Profilierung

Viele UnternehmerInnen stehen im Marketing vor der Herausforderung, etwas verkaufen zu müssen, das Kunden weder anfassen noch ausprobieren können: Ihre Expertise. Die Verwandlung vom Mensch zur Personenmarke hilft dabei, die Aufmerksamkeit der Zielgruppe zu wecken.

Das Vermarkten von Menschen ist nicht neu: Marlene Dietrich oder Marilyn Monroe gelten seit jeher als perfekt inszenierte Produkte der amerikanischen Unterhaltungsindustrie. Was wäre aus Dali geworden, hätte nicht seine Frau Gala die Geschäfte gezielt vorangetrieben?

Das Problem heute ist, dass viele Märkte übersättigt sind. Für UnternehmerInnen wird es immer schwieriger, sich eindeutig zu positionieren – die Wandlung von Mensch zur Marke hilft dabei. Personenmarken entwickeln ihre Identität durch Alleinstellungsmerkmale und Kernkompetenzen. Nur mit guten Geschichten gelingt der Imageaufbau einer Personenmarke für ein Thema, eine Botschaft oder eine Haltung.

Die starke Markenpersönlichkeit weist vier Merkmale auf:

  1. WECHSELSEITIG: Mit wachsendem Austausch, wächst das Vertrauen. Intensive wechselseitige Beziehungen können zum Übereinstimmen von Selbst- und Fremdbild führen.
  2. BESTÄNDIG: Die Persönlichkeit entwickelt sich über längere Zeit, bestimmte Merkmale bleiben hingegen zeitlich stabil. Durchhaltevermögen und Konsequenz bei der Markenführung sind daher essentiell.
  3. WIDERSPRUCHSFREI: Alle Eigenschaften der Persönlichkeit sind widerspruchsfrei kombiniert, damit eine stimmige Gesamterfahrung von Mensch und Marke entstehen können.
  4. EINZIGARTIG: Die starke Persönlichkeit ist einzigartig. Die Merkmale müssen für das Gegenüber bedeutend und deutlich wahrnehmbar sein.

(Quelle: Medianet 11.09.2015)

2. Januar 2015

Ein Angebot, das man nicht ablehnen kann.

„Möchten Sie wirklich den Rest Ihres Lebens damit verbringen Zuckerwasser zu verkaufen oder die Chance ergreifen, die Welt zu verändern.“ Diese Worte, an einem milden Frühlingstag im Jahr 1983vom jungen, weitgehend unbekannten Computer-Genie Steve Jobs ausgesprochen, haben Wirtschaftsgeschichte geschrieben.

Das damals noch unerfahrene und von einem Haufen von „wilden Chaoten“ geführte Unternehmen „Apple“ wäre wohl ohne die Erfahrung und Besonnenheit des seines neuen Chief Executive Officers, dem ehemaligenPepsiCola Manager John Sculley,nicht zu dem erfolgreichen, vielfach bewunderten Konzern geworden, der er heute ist.

Steve Jobs war damals noch nicht der charismatische Multimillionär, der Generationen von angehenden Managern als Role Model dient, doch er hatte schon die drei wichtigsten Eigenschaften, die einen erfolgversprechenden „personal brand“ ausmachen: Persönlichkeit, Know-how und die Fähigkeit, aus beidem etwas zu machen.